Local-first

Lokaler Passwort-Manager

BlindLock setzt zuerst auf dein Gerät, nicht auf eine Cloud. Der Tresor bleibt lokal, wird in einer normalen Datei versteckt und öffnet sich nur mit Datei, Passwort und Gerät.

Keine stille Synchronisation

Es gibt keinen dauerhaften Cloud-Abgleich, der eine zusätzliche Angriffsfläche schafft.

Ein Gerät pro Lizenz

Das Lizenzmodell ist eindeutig: Eine Lizenz aktiviert genau ein Gerät.

Bewusst lokal

Lokale Nutzung ist keine Einschränkung, sondern eine bewusste Sicherheitsentscheidung.

Wann lokal besser ist

  • Wenn du sensible Admin-Zugänge oder Seed-Phrases nicht in Browser-Plugins speichern willst.
  • Wenn du kein Anbieterkonto mit deinen Tresordaten als zusätzlichen Angriffsvektor möchtest.
  • Wenn du Backups selbst kontrollieren willst.

Wann Cloud trotzdem sinnvoll sein kann

Wenn dein wichtigstes Ziel nahtlose Synchronisation über viele Geräte ist, kann ein Cloud-Manager bequemer sein. BlindLock priorisiert stattdessen lokale Kontrolle und weniger zentrale Angriffsfläche.

Wo deine Daten wirklich liegen

Local-first ist bei BlindLock keine Verkaufsformel, sondern eine Architektur-Entscheidung über den Ort der Daten. Dein Tresor liegt als gewöhnliche Trägerdatei (ein PNG-Bild) physisch auf deinem Gerät. BlindLock betreibt keine zentrale Tresordatenbank und keinen Synchronisationsdienst, der deine Trägerdatei automatisch hochlädt.

Im Ruhezustand bleibt der Inhalt verschlüsselt. Erst beim Entsperren wird er entschlüsselt, und zwar ausschließlich im Arbeitsspeicher, solange der Tresor offen ist. Wird die Anwendung geschlossen oder das Gerät gesperrt, verschwindet der entschlüsselte Zustand wieder aus dem Speicher. Auf der Festplatte bleibt nur die unauffällige Trägerdatei zurück, ohne feste Kopfdaten oder Erkennungsmerkmale, an denen sich ein Tresor von außen festmachen ließe.

Dieser Ansatz unterscheidet sich bewusst von zwei verwandten Blickwinkeln. Die Seite zum Offline-Passwort-Manager erklärt die klar begrenzten Online-Verbindungen für Lizenz, Version und aktivierte Wallet-Funktionen. Die Seite zum Tresor ohne Cloud zeigt, dass BlindLock keine Tresorinhalte an seine Server überträgt. Bleibt die dritte Frage: Wo lebt der Tresor überhaupt, und wann existiert er in lesbarer Form? Die Antwort: auf deinem Gerät, und lesbar nur im Arbeitsspeicher während einer offenen Sitzung.

Für wen das gedacht ist

  • Für Menschen, die genau wissen möchten, wo ihre sensibelsten Zugänge gespeichert sind, statt es einem fremden Rechenzentrum anzuvertrauen.
  • Für alle, die Wallet-Schlüssel, Seed-Phrasen oder Admin-Zugänge halten und das Risiko eines zentralen Anbieter-Tresors meiden wollen.
  • Für Menschen, die Sicherungen selbst kontrollieren möchten: Du bestimmst, ob sie lokal, extern oder in einem synchronisierten Cloud-Ordner liegen.

Für wen eher nicht

  • Wenn du automatischen Abgleich über fünf Geräte in Echtzeit erwartest, ohne selbst eine Datei zu bewegen, passt ein klassischer Cloud-Dienst besser.
  • Wenn du Passwörter im Team teilen und zentral verwalten musst, ist BlindLock mit seiner Regel „eine Lizenz, ein Gerät“ nicht der richtige Zuschnitt.
  • Wenn du nie ein Backup anlegen möchtest: Lokale Kontrolle bedeutet auch lokale Verantwortung für deine Sicherung.

Ein Tag mit lokalem Tresor

Du öffnest morgens dein Notebook und entsperrst den Tresor mit der Trägerdatei und deinem Passwort. Das Gerät selbst ist dabei der dritte Faktor: Der Schlüssel ist an die Sicherheits-Hardware gebunden (TPM 2.0 unter Windows oder Linux, Secure Enclave auf Apple-Geräten oder StrongBox unter Android). Während der Tresor offen ist, kopierst du ein Passwort in die Zwischenablage und liest einen 2FA-Code (TOTP, ein zeitbasiertes Einmalkennwort) ab.

Am Nachmittag schließt du das Notebook. Der entschlüsselte Inhalt ist damit nicht mehr im Speicher, und es wurde nichts hochgeladen. Abends sicherst du die Trägerdatei und erstellst zusätzlich ein verschlüsseltes BlindLock-Backup. Selbst wenn ein Sicherungsmedium verloren ginge, läge dort nur hardware-gebundener, verschlüsselter Inhalt: ohne das ursprüngliche Gerät und ohne dein Passwort ist daraus nichts zu lesen.

Was BlindLock hier nicht behauptet

Lokal heißt nicht unverwundbar. Ein kompromittiertes Betriebssystem, ein Schadprogramm mit Speicherzugriff während einer offenen Sitzung oder eine verlorene Wiederherstellungsphrase bleiben echte Risiken. BlindLock entfernt die zentrale Anbieter-Angriffsfläche und verbirgt den Tresor in einer unauffälligen Datei, verspricht aber keinen magischen Rundumschutz. Steganografie ist eine zusätzliche Schicht aus Tarnung, kein Diebstahlschutz mit Garantie.

Häufige Fragen

Liegt mein Tresor jemals auf einem Server von BlindLock?

Nein. BlindLock betreibt keine zentrale Tresordatenbank und keinen zentralen Tresor-Synchronisationsdienst. Die verschlüsselte Trägerdatei bleibt auf deinem Gerät, bis du selbst eine Kopie anlegst.

Wo wird mein Passwort entschlüsselt?

Ausschließlich im Arbeitsspeicher deines Geräts, und nur solange der Tresor geöffnet ist. Nach dem Schließen bleibt auf der Festplatte nur die verschlüsselte Datei zurück.

Wie sichere ich einen lokalen Tresor?

Sichere die aktive PNG-Datei regelmäßig. Für Gerätewechsel und Notfälle nutzt du zusätzlich ein verschlüsseltes BlindLock-Backup und bewahrst die Wiederherstellungsphrase getrennt auf.

Worin unterscheidet sich „lokal“ von „offline“ und „ohne Cloud“?

„Lokal“ beschreibt den Ort der Daten auf deinem Gerät. „Offline“ beschreibt den lokalen Betrieb nach dem Entsperren; „ohne Cloud“ bedeutet, dass kein zentraler Tresorspeicher nötig ist. Lizenz-, Versions- und aktivierte Wallet-Verbindungen bleiben klar begrenzte Ausnahmen.

Nächster Schritt

Wenn dieser lokale Aufbau zu deinem Risiko passt, sichere dir eine der 1.000 Lifetime-Lizenzen. Eine Lizenz aktiviert genau ein Gerät; die Preise steigen in drei Phasen von 59 € über 79 € auf 99 €, danach folgt das Abo zu 4,99 € im Monat oder 39,99 € im Jahr.